Olfactory Art Manifest

 

 

Am 11. August 1913 veröffentlichte Carlo Carrà „La Pittura dei suoni, rumori, odori: Manifesto futurista“ [Die Malerei der Töne, Geräusche, Gerüche: Futuristisches Manifest]. Dies ist das erste Manifest, das Referenzen zum Thema Geruch behandelt.

Aber seitdem wird Geruch in der bildenden Kunst nur noch sporadisch genutzt. Es wurde wohl nach Geruch verwiesen, aber Duft als Medium der Arbeit wurde sehr selten verwendet. Ein paar Künstler fanden den Weg zu diesem Medium, aber es blieb dann auch bei einer einmaligen oder gelegentlichen Beschäftigung mit diesem Thema. Es sollte noch bis zum letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts dauern, bis Künstler Duft als Medium konsequent in allen ihren Werken behandeln.

Allerdings blieb die Zahl der Künstler, die nur mit Duft oder Duft in Kombination mit optischen und / oder akustischen Elementen verwenden, begrenzt. In den letzten Jahrzehnten gab es eine deutliche Zunahme von Künstlern, die Geruch als ein gleichwertiges Medium sehen, wie Farbe und andere traditionelle Medien. Duft erhält als „Teil der Kunst“ oder „Duft als Kunstwerk“ eine höhere Wertschätzung.

Es gibt auch ein deutlich gestiegenes Interesses der Duftstoff-Industrie, vor allem die Parfum-Industrie, die ihre Schöpfungen wie ein Kunstwerk vermarkten, mehr oder weniger gekoppelt an der bildenden Kunst. Einige klassische Parfums werden selbst verglichen mit bestimmten Ismen aus der Kunstgeschichte. Einige ‚Nasen‘ sehen ihre Duft-Kreationen nicht ausschließlich als commerzielle Arbeit, sondern streben vielmehr nach dem perfekten Duft-Kunstwerk.

Es entstehen auch Kooperationen zwischen Künstlern und Parfümeuren. Künstler lernen die Welt der Düfte näher kennen, und „Nasen“ sehen den Mehrwert, um ihre Duft-Kreationen in einen bestimmten sozialen Kontext zu verknüpfen. Geruch war in der Kunstwelt noch nie so aktuell, wie in den letzten Jahren, und wir sind erst am Anfang dieser Offenbarung.

Der meist misachtete Wahrnehmungs-Sinn bekam selten so viel Aufmerksamkeit von der (Kunst-) Geschichte, wie in den letzten Jahrzehnten. Institutionen, Organisationen und Museen zeigen mehr und mehr olfaktorische Kunst. Es entstehen Organisationen, Institute und Museen, die sich auf die Geruchs-Kunst spezialisieren. Auch Kunsthochschulen öffnen sich der Integration von Duft als Medium in der Kunst und in der Ausbildung von aufstrebenden, jungen Künstlern.

Dadurch finden auch mehr junge Künstler ihren Weg zum Medium Duft in ihren Arbeiten. Sie gehen das Duft-Experiment an.

Sowie Ton, Fotografie und Video akzeptierte Medien geworden sind, wird Geruch stetig mehr zum Bestandteil der bildenden Kunst. Aber die allgemeine Akzeptanz bleibt noch begrenzt. Mit diesem „Art Manifest“ soll das Medium Geruch/Duft als würdige Kunstform stärker Beachtung finden. Wir können also von einer neuen Kunstbewegung sprechen. So wird mit diesem Manifest Olfactory Art zu den Ismen der Kunst zugefügt und man spricht nun von „Olfactismus“.

Olfactismus

„Olfactismus“ ist ein Begriff, der aus dem lateinischen Verb olfacere (riechen) abgeleitet ist. Obwohl dieser Begriff auch in der Synästhesie verwendet wird, wo er eher die Bedeutung einer Geruchsempfindung hat, die durch andere als die olfaktorischen Sinnesreize ausgelöst wird. Wir sehen diesen Term als Isme in der Kunstbewegung, dass das Medium Duft als Kontext steht und /oder das Konzept der Arbeit bildet. Aber das bedeutet nicht, dass die Art und Weise, wie Synästhesie das Thema behandelt, nicht auch eine faszinierende Idee ist. Letztendlich geht es um einen wechselseitigen Austausch in der Arbeit mit Geruch oder der Duft-Idee, der Sinne und der Übersetzung von Wahrnehmung und / oder Erfahrung.

Generell sprechen wir von Olfactismus, wenn in der Kunst das Medium Geruch Teil der Arbeit oder selbst das Kunstwerk ist. Grundsätzlich ist eine visuelle Darstellung auch möglich, wenn klar ist, dass es sich um ein Duft-Konzept handelt und / oder wenn das Kunstwerk Geruch als Kontext stellt.

Man kann Olfactismus teilen in Olfactionismus und Olfactorismus.

Olfactionismus

Fact & Action

In dem Wort Olfactionismus finden wir die Worte „Fact“ und ‚Action‘. Zwei Begriffe, die die Bezeichnung verdeutlichen. Mit einem „Fact“ kann man jemanden zur „Action“ anregen, aber „Action“ kann auch dazu anstoßen, über einen „Fact“ nachzudenken und sogar den „Fact“ zu akzeptieren. So können Düfte also auch anregen, um über ein „Fact“ nach zu denken. Der Duft lässt Sie dann in „Action“ treten, um den „Fact“ in Frage zu stellen, zu akzeptieren oder nicht zu akzeptieren, oder gar zu widersetzen oder dafür zu kämpfen. Aber Geruch kann auch der „Fact“ sein, das Ergebnis, die Beobachtung oder Erfahrung einer bestimmten Aktion. Der Duft stellt hiermit den Kontext zur Arbeit.

Geruch kann somit auch „Action“ sein, wenn es zum Nachdenken anregt, zum Verständnis oder zur Feststellung führt. Also Duft ist „Fact“ und „Action“, muss aber nicht beides zugleich sein und muss selbst nicht eines von beiden sein, um eine „Action“ auszulösen oder ein „Fact“ zu akzeptieren. Das Wort „Fact“ finden wir auch wieder in „Olfactorismus “, aber hier sehen wir Duft als „Factor“ und als „Actor“.

 

Fact

- Ein „Fact“ ist ein Ereignis oder eine Situation, die die Wirklichkeit wiederspiegelt

- Ein „Fact“ kann entweder beobachtet und / oder technisch gemessen werden. Die Beobachtung an sich kann jedoch subjektiv und abhängig von den persönlichen Umständen und Interpretationen sein

- Ein „Fact“ bestimmt die Wahrnehmung, aber die Wahrnehmung kann auch ein „Fact“ beeinflussen

- „Facts“ sind die Grundlage des Wissens

- „Facts“ können durch den Verstand gefiltert zu einer Einsicht führen

- „Facts“ bilden die Grundlage, um die Wirklichkeit zu verstehen

- Ein „Fact“ wird meistens algemein akzeptiert

Aus dem oben erwähnten ist abzuleiten, dass ein Fact einen Kontext liefern kann oder den Zusammenhang liefern kann. Ebenso kann ein Fact das Konzept sein oder ein Konzept unterstützen. Facts motivieren nachzudenken, zu reflektieren, zu akzeptieren und manchmal auch zu agieren und reagieren.

 

Action

In dem Wort Olfactionismus ist das Wort „Action“ und das ist genau, was das Medium Geruch hier erreichen will. Den Betrachter ermutigen zum Agieren, aber auch zum Reagieren. Ein Kunstwerk mit Duft oder Geruch als Kunstwerk soll den Betrachter zum Nachdenken anregen und darf nicht nur als Dekoration der Arbeit dienen, es sei denn, dass diese Form der Dekoration dazu beiträgt, den Inhalt der Arbeit zu verstehen. Das heisst, das Medium Geruch muss den Kontext der Arbeit unterstützen. Der Duft kann hier als Kontext-Träger, aber auch als Kontext-Geber dienen, in Relation mit den anderen Elementen des Kunstwerks z.B. visuelle und / oder auditive,taktile oder gustative. Man könnte sagen, dass Geruch eine assoziative Wirkung haben sollte.

Geruch kann auch einfach nur eine unterstützende Rolle haben, das aber nur, wenn diese Funktion ein unverzichtbares Element der Arbeit ist es, um den richtigen Kontext des Kunstwerks zu verstehen. Durch das Weglassen des Geruchs würde die Arbeit ihren Kontext verlieren und auch die „Action“ wäre anders, oder würde sogar ganz verschwinden.

- Eine „Action“ ist eine Absicht, und hat in der Regel ein Ziel

- Eine „Action“ kann sowohl körperlich, geistig oder instrumental sein

- Eine „Action“ ist ein Akt

- Eine „Action“ ist wahrnehmbar durch mindestens einen Sinn, es sei denn, die „Action“ ist die Folge eines Denkprozesses und diese „Action“ sich nur im Geist abspielt, also einen Gedanken oder eine Erinnerung hervorruft

- Auf eine „Action“ folgt in der Regel eine Reaktion und / oder regt zum nachdenken oder reflektieren über eine Reaktion an, aber ist nicht zwangsläufig die Ursache oder die Folge einer Reaktion. Eine „Action“ kann einer Tatsache (Fact) eine andere Bedeutung geben wodurch diese eine Reaktion hervorruft

In der Regel wird der Begriff Olfactionismus hauptsächlich angewendet bei Kunstwerken, in denen der Geruch an sich den Kontext bildet oder Geruch im Kontext mit visuellen und / oder auditiven, taktilen oder gustativen Elementen steht. Der Geruch kann auch als Konzept dienen, um einen Kontext mit anderen Sinnen zu erzeugen.

Der Titel der Arbeit kann auch dem Geruchselement einen anderen Kontext geben oder der Geruch gibt dem Titel eine andere Bedeutung. So kann zum Beispiel der Titel erst nicht verständlich sein, aber in Bezug auf den Geruch und / oder andere Elemente der Arbeit, - sofern vorhanden, einen neuen Inhalt bekommen, wodurch das Ganze einen bestimmten oder anderen Kontext erhält.

 

Das Olfactorismus

Factor & Actor

Man spricht von Olfactorismus, wenn der Geruch allein der „Actor“ ist oder „Faktor“ der Arbeit. Der Begriff Olfactorismus wird vor allem bei Kunstwerken gebraucht, die nur aus Geruch oder Geruch in Kombination mit Farben, Formen, Kompositionen, Kontrasten, Licht oder Dunkelheit besteht. Der Faktor Geruch steht in der Arbeit an zentraler Stelle. Der Kontext ist hier, wie der Duft an sich zusammengesetzt ist und was es hervorruft. Unter Olfactorismus finden wir vor allem viele komplexe zusammengestellte Düfte wieder, wie z.B. Parfums. Zentral steht der Geruch und das Dufterlebnis, aber auch die Zusammensetzung kann entscheidend sein, um zu Olfactorismus gezählt zu werden. Man könnte Olfactorismus vergleichen mit der Suche nach der richtigen Zusammensetzung, so wie man Kunstrichtungen in der Malerei zurückfindet, wo die Komposition von Elementen dominiert.

- Kompositionen von Düften, komplexe Aromen und / oder Einzel-Gerüche

- Verwendung von natürlichen, naturidentischen und / oder synthetischen Duftstoffen in einer bestimmten Zusammensetzung, um so zu einem neuen Duft zu kommen

- Gemischte Düfte

- Verwendung von neuen Duft-Molekülen

- Im Laufe der Zeit gemischte Düfte, wie z.B. ein Duft-Konzert

- Durch körperliche Bewegung in einem Raum Gerüche mischen

- ...

Zu Olfactorismus gehört auch die Geruchsanalyse, oder das Nachahmen von Gerüchen bestimmter Orte, Tiere, Objekte und Pflanzen, um den Betrachter rein olfactiv seiner Umgebung, Identität und / oder Situation bewusst zu machen. Genauso ist auch das Registrieren und Zuweisen von Gerüchen, mit der Absicht dem Betrachter seine Umgebung olfactiv bewußt zu machen, Teil von Olfactorismus. Mit anderen Worten ist das Kreieren eines Dufterlebnisses beim Betrachter, allein durch Gebrauch von Dufstoffen, auch Olfactorismus.

Auch wenn das Kreieren von Geruchsbewußtsein nicht allein durch Duftstoffe passiert, sondern auch durch andere Elemente oder Hilfsmittel, die keine Duftstoffe sind, gehört es zu Olfactorismus, genauso wie das Auffordern zum Riechen via „smell devices“ einzuordnen ist bei Olfactorismus.

Das Hervorrufen von Duft-Erinnerungen nur mit Duftstoffen gehört zu Olfactorismus. Das Nachahmen von Duft-Erinnerungen mittels eines Duftstoffes kann einen Kontext aufbauen zu bestimmten Orten, Situationen oder Ereignisse.

Der Einsatz von Duft in der Architektur, zur Steigerung von Lebensqualität und Erlebnis, gehört auch zu Olfactorismus, wenn es keine kommerzielle, oder medizinische Funktion hat. Geruch kann so auch das taktile von Baumaterial unterstützen oder selbst Mittels Duft den ausgewählten Materialien einen Mehrwert geben und somit einen Beitrag zur Wirkung des Gebäudes leisten. Der Geruch in Bezug auf das Gebäude ist subjektiv, aber die Kombination kann eine Kognition auslösen und / oder ein Gefühl hervorrufen.

Geruch kombiniert mit dem Tastsinn, Musik oder Geräusche kann auch Teil von Olfactorismus sein, wenn diese Kombination der künstlerischen Erfahrung dient, ohne kommerzielle oder medizinische Zwecke. Wenn die Kombination Diskurs initiiert, können wir eher von Olfactionismus sprechen.

Konkret kann man sagen, dass Olfactorismus die „Architektur des Geruchs“ ist, die künstlerische Werte weitergibt, welche mehr als nur die zusammengesetzten Elemente ist.

 

Olfactionismus or Olfactorismus?

Um Verwirrung zwischen beiden zu vermeiden, kann der Begriff Olfactismus als eine allgemeine Beschreibung gewählt werden. Die Aufteilung wird nur notwendig sein, wenn man zwischen olfactorischen Kunstwerken unterscheiden möchte.

Um den Einsatz von Düften einzuordnen, die nicht zu Olfactismus und den zwei Unterteilungen, Olfactionismus und Olfactorismus gehören, verwenden wir den Begriff Olfactourismus. Diesem Begriff sitzt das Wort „Tourism“ und ist ein deutlicher Hinweis auf die Nicht-Kunstform, aber wohl eine unterschwellige Verweisung zu Handwerk, Illustration, möglicherweise Medizin und Unterhaltung.

 

Das Olfactourismus

Zu Olfactourismus gehören u.a. folgende Bereiche, sofern sie nicht Teil eines Kunstwerks sind wodurch der Kontext kreiert wird, oder sie nicht in einer Kunst-Installation benötigt werden. Denn dann ist es ein Teil der Arbeit oder der Installation, die als Kunstwerk betrachtet wird.

- Dekorative Düfte als Unterstützung der Bildidee

- Duft-Werbung

- Funktionelle Düfte

- Atmosphärische Düfte

- Aromatherapie

- Traditionelle Techniken zur Schaffung von Düften, vgl. Destillation, Enfleurage, ...

- Geruch-Workshops, Parfum-Workshops

- Geruch-DJ, (mit Duft auf Festivals, Konzerte, Partys, Discos, Partys, ...)

- Duftverteilung während eines (nicht künsterlischen) Film-, Video-oder Dokumentarfilm

- Duft-Technologien zur Belustigung des Publikums

- Scratch & Sniff für kommerzielle Zwecke, Filme und Publikationen

- Geruch-Animation

- Geruch-Kommunikation

- Düfte, die dem Olfactorismus nicht entsprechen

- Hobby Parfumeure

- ...

 

Auflistung von Olfactory Art Sorten

 

Die Kunst ist frei und eine Liste der verschiedenen Optionen zur olfaktorischen Kunst zu schaffen sollte keine Einschränkung werden, darum ist diese Liste nicht vollständig und kann ergänzt werden. Wichtig ist, dass Geruch einen notwendigen Teil des Kunstwerks ausmacht und so dem Olfactismus entspricht.

- Duft-Installationen

- Duft-Gemälde

- Duft-Skulpturen

- Duft-Zeichnungen

- Geruchs-Räume

- Geruchs-Architektur

- Geruchs-Geräte, die keine kommerzielle Funktion haben, sondern dem Betrachter ein Thema bewusst machen, oder einen Kontext zu Geruch bilden oder als unterstützendes Mittel zum Riechen dienen

- Parfums

- Geruch-Performances, die auch „ Perfumances“ genannt werden können, wenn das Medium Duft benutzt wird

- Geruch und Geruchs Videos Filme

- Die Nase (welche die Funktion der Geruch betont ist nicht nur eine visuelle Komponente von Mensch oder Tier)

- Geruchs-Karten von Städten mit dem Schwerpunkt der Schaffung von Geruchs-Bewusstsein in einer Situation

- Geruchs-Tanzen

- ...

 

Über den Duft!

 

Lecker, schön, angenehm, herrlich, super, unangenehm und stinkend!

Bei Olfactismus ist der Geruch „an sich“ Hauptbestandteil oder „als Teil“ von entscheidender Bedeutung am Kunstwerk. Der Duft kann alles sein. Es gibt keine Beschränkungen, solange der Geruch einen Beitrag zur Arbeit stellt oder selbst das Werk ausmacht. So sind nicht nur einzelne Duftstoffe möglich, sondern auch Düfte-Kompositionen wie Parfums oder Duft-Verbindungen, die im Laufe der Zeit geschaffen wurden, wie Duft-Konzerte und Kreationen von Geruchs-DJs, wenn es nicht zur Unterhaltung, Handel oder medizinischen Zwecken dient.

Unterhaltung, Handel und Medizin als Geruchsverbreiter können auch Teil eines Werks sein und so in einem bestimmten Kontext als Olfactismus beitragen, aber nicht, wenn diese nur als solche verwendet werden ohne zusätzlichen Zweck oder Mehrwert für andere.

Duftstoffe können gut riechen, dürfen aber auch unangehm sein und stinken! Solange die Wahl des Duftes die Idee der künstlerischen Arbeit ergänzt und zum Verständnis, Einfühlung und / oder Erfahrung der Arbeit beiträgt.

Geruch ist frei.

Dieses Manifest ruft alle Künstler auf, das Geruchs-Experiment anzugehen!

Dieses Manifest ruft alle Kuratoren, Museumsdirektoren und Organisatoren auf mehr „Olfactory Art“ auszustellen.

Dieses Manifest fordert alle Betrachter auf weiter zu schauen als die Nase lang ist, wenn sie „Olfactory Art“ betrachten und auf sich wirken lassen, um den Kontext zu erfahren, welche Funktion der Geruch als Medium hierbei stellt.

Dieses Manifest ruft JEDEN auf, mehr zu riechen!

Keep on smelling

Written by Peter de Cupere, 2014

This manifest will be signed by the artist Peter de Cupere with his 'own' smell on August 11th, 2014
Only a limited edition will be printed and signed. More info soon

FaLang translation system by Faboba